Katzensprache - so verständigen sich Katzen

Die Katzensprache ist sehr vielfältig. Finden Sie hier heraus, was alle Gesten Ihrer Katze bedeuten.

Die Katzensprache ist sehr vielfältig

Katzen kommunizieren mit einer Vielzahl an Gesten. Dabei bringen sie oft ihren ganzen Körper zum Einsatz. Körperhaltung, Position der Ohren und des Schwanzes, Pupillengröße, Schnurrhaare sowie Laute haben alle gewisse Bedeutungen. Für die Kommunikation mit Menschen verwenden Katzen meist die gleichen Mittel, wie Katzenbabys bei der Verständigung mit ihrer Mutter. Katzen verfeinern diese Signale jedoch und bauen sie noch weiter aus. Deshalb können die Signale individuell sehr unterschiedlich ausfallen und manche Zeichen können nur die Halter ihrer Katze deuten. Viele Kommunikationsmittel sind wiederum bei den meisten Katzen zu finden.

So deuten Sie die Körperhaltung

Um herauszufinden, in welcher Stimmung sich Ihre Katze befindet, sollten Sie einfach auf ihre Körperhaltung achten. Liegt Ihr Stubentiger weit ausgestreckt am Boden, bedeutet das, dass er sich rundum wohlfühlt. Kauert er jedoch in einer Ecke und macht sich ganz klein, ist das ein Zeichen für Ängstlichkeit. Wie Sie an diesem Beispiel wahrscheinlich bereits merken: Die meisten Signale deuten Menschen, insbesondere Katzenhalter, aus Erfahrung oder Intuition bereits richtig.

Was die Position der Ohren verrät

Besondere Aussagekraft haben die Ohren Ihrer Katze. Befinden sie sich in normaler Position, so ist der Stubentiger entspannt. Sind sie nach vorne gedreht, so befindet er sich in höchster Aufmerksamkeit. Wenn sich die Ohrmuscheln leicht nach außen drehen, erregt irgendetwas den Unmut Ihrer Katze. Flach angelegte Ohren signalisieren großes Unwohlsein – Ihre Katze ist ängstlich und in Abwehrbereitschaft.

Schau mir in die Augen!

Um die Katzensprache zu deuten, sollten Sie Ihrer Katze auch einmal in die Augen sehen. Während schmale Pupillen auf Aggressivität hinweisen, sind die Pupillen von ängstlichen Kätzchen geweitet. Das muss jedoch nicht immer der Fall sein. Ganz große Pupillen können auch ein Zeichen dafür sein, dass sich Ihre Katze in einem Augenblick der Liebe oder Wut befindet.

Das Stimmungsbarometer der Katze: Der Schwanz

Der Schwanz einer Katze kann Bände sprechen. Während ein normal herunterhängender Schwanz auf eine ausgeglichene Stimmung Ihrer Katze hinweist, zeigt ein hochgestreckter Schwanz meist Freude, vor allem wenn der Stubentiger auf seinen Menschen zugeht. Ähnelt die Schwanzform einem Fragezeichen, so hat Ihr Stubentiger Lust auf eine Spieleinheit. Ist Ihre Katze in einem Konflikt, bewegt sie den Schwanz ruckartig hin und her – sie kann sich also nicht so richtig entscheiden. Ein richtiges Peitschen des Schwanzes zeigt, dass Ihre Katze so richtig verärgert ist. In die Enge getriebene und abwehrbereite Katzen sträuben ihren Schwanz und strecken ihn nach hinten oder oben.

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Das bedeutet das Verhalten Ihrer Katze

Auch das Verhalten Ihrer Katze lässt sich zumeist deuten.

Kopf an Kopf

Wenn Ihre Katze Sie mit dem Köpfchen stößt, dann möchte sie Sie begrüßen.

Krallen wetzen

Wenn Ihre Katze vor Ihren Augen die Krallen am nächstbesten Möbelstück wetzt, möchte Sie Ihnen vermutlich damit imponieren.

Strecken und Bauch zeigen

Bauch und Hals sind die empfindlichsten Körperteile einer Katze. Wenn Ihre Katze sich vor Ihnen streckt und ihren Bauch präsentiert, ist das daher ein großer Vertrauensbeweis und meist auch ein Zeichen der Demut. Dies kann eine Aufforderung zum Streicheln sein, doch Vorsicht! Streicheln Sie zu fest, wird sie ihren Bauch rasch wieder schützen – möglicherweise auch mit Kralleneinsatz.

Wangenreiben

Durch das Reiben der Wangen markieren Katzen mit ihren Drüsensekreten und Speichel Menschen, Gegenstände und andere freundlich gesinnte Lebewesen, um ihren Besitzanspruch zu erheben und die Bindung zu verstärken. Wenn sich Ihre Katze also an Ihnen reibt, markiert sie Sie als „ihren Menschen".

Treteln

Das sogenannte „Treteln“ ist ein Verhalten, das Katzen bereits als Junge bei ihrer Mutter zeigen, um beim Stillen den Milchfluss anzuregen. Dabei treten die Katzen mit den Vorderpfoten und fahren teilweise die Krallen aus und wieder ein. Auch erwachsene Katzen treteln – dies tun sie vor allem bei ihrer menschlichen Bezugsperson, wenn sie sich so richtig geborgen fühlen. Sehen Sie das Treteln Ihrer Katze daher als großen Liebesbeweis an!

Wie Sie sehen, ist die Katzensprache sehr komplex und vielseitig. Katzen verstehen zu können, ist mit dem nötigen Wissen jedoch gar nicht so schwer. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Verständigung mit Ihrer Katze!

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